"Der Dosenöffner war die Umstellung der Abwehr von einer 5:1 auf die 6:0", resümiert der sichtlich zufriedene Spielertrainer Valentin Ulrich. 


Was er damit meint, ist dem Spielverlauf zu entnehmen: in der ersten Halbzeit rechnete der TLV mit Systemhandball und starken Wurfabschlüssen aus dem Rückraum, die man versuchte, durch einen vorgezogenen Abwehrspieler zu unterbinden. "Dadurch wurden wir hinten allerdings zu löchrig und boten dem Gegner zu viele Lücken", so Ulrich. Zudem wurden vorne zu viele gute Chancen nicht verwertet, so dass der Gastgeber Homberger HC mit einer 18:14-Führung in die Kabine gehen durfte.


Was dann in der zweiten Halbzeit ablief, ließ alle in der Halle sich verwundert die Augen reiben:

Mit stärkerem Selbstvertrauen spielte sich Eichenzell in Torlaune. Mit einer starken Abwehrleistung fischte sich der TLV so manchen Ball, um jetzt vorne konsequent daraus Profit zu schlagen. So standen in der zweiten Halbzeit 22 Eichenzeller Toren nur 6 Homberger Torerfolge gegenüber. 
Mit dem Endstand von 24:36 stehen dem TLV in der Tabelle nun zwei Siege und zwei Niederlagen zu Buche, was aktuell den fünften Platz in der Bezirks-A-Liga bedeutet.

 

Torschützen: Stolz J. & Ebert (9), Stolz T (6), Hohmann (4), Ulrich (3), Zaczyk & Harms (2), Reith (1)